Symbolbild: epa/Stringer

IS steckt hinter Anschlag auf ägyptische Gaspipeline

4.2.2020 0:04 Uhr

Laut Selbstauskunft ist der Islamische Staat für den Angriff auf eine Gaspipeline auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten verantwortlich. Sechs maskierte Männer hätten am Sonntagabend unterhalb der Leitung Sprengsätze angebracht, hieß es am Montag aus Kreisen örtlicher Stämme.

Verletzte gab es bei der Explosion im Küstenort Bir al-Abd Sicherheitskreisen zufolge nicht. Durch die Leitung fließt Gas an Haushalte und eine Zementfabrik in der Region. Der IS reklamierte den Angriff am Montag über sein Sprachrohr Amak für sich.

Erdgaslieferung aus Israel

Israel hatte im Januar begonnen, Erdgas an das benachbarte Ägypten zu liefern. Die Gaspipeline, die beide Länder miteinander verbindet, war von der Attacke nicht betroffen. Das Erdgas von Israels größtem Feld Leviathan im Mittelmeer fließe normal weiter, teilte das israelische Unternehmen Delek mit. Extremisten wurden zuvor mehrfach für Angriffe auf Pipelines in der Region verantwortlich gemacht.

(an/dpa)

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