dpa

Irak: Elf US-Soldaten bei Angriff auf Militärbasis verletzt

17.1.2020 8:38 Uhr

Entgegen der Versicherung des US-Präsidenten Trump letzte Woche, es habe keine Verletzten gegeben, wurden bei dem iranischen Raketenangriff auf die Basis Al-Asad am 8. Januar mindestens elf US-Soldaten verletzt.

In der Luftwaffenbasis Al-Asad habe es bei einer Reihe von Soldaten Symptome von Gehirnerschütterung gegeben, die von den Explosionen verursacht worden seien, teilte das Zentralkommando der US-Streitkräfte am Donnerstag mit. Bisher hatte es von der US-Armee noch geheißen, durch die Angriffe sei niemand verletzt worden.

Elf Soldaten ausgeflogen

Auch US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag vergangener Woche gesagt, bei den Angriffen seien keine US-Bürger zu Schaden gekommen. Nun teilte das US-Zentralkommando mit, elf verletzte Soldaten seien in den Tagen nach den Angriffen als Vorsichtsmaßnahme von der Basis Al-Asad ausgeflogen worden. Acht von ihnen seien in das US-Militärkrankenhaus in Landstuhl in Rheinland-Pfalz gebracht worden, drei in das Militärläger Arifdschan in Kuwait. Tote habe es bei den Angriffen nicht gegeben.

Nach den iranischen Angriffen hatte es zunächst so ausgesehen, als könnte sich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA weiter dramatisch verschärfen. Sowohl Trump als auch die iranische Führung sandten in den Tagen danach aber Signale der Deeskalation aus.

(be/afp)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.