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Interpol: Waffenhändlerring in Lateinamerika zerschlagen

11.3.2019 13:40 Uhr

Bei einem von Interpol koordinierten Einsatz in acht Ländern ist in Lateinamerika ein internationaler Waffenhändlerring zerschlagen worden. Rund 560 Verdächtige wurden dabei festgenommen.

Die Behörden hätten die Verdächtigen in acht Ländern festgenommen, erklärte die internationale Polizeiorganisation am Montag in Lyon. Mehr als 850 Waffen sowie Handgranaten und fast 40.000 Schuss Munition wurden demnach sichergestellt.

Der von Interpol koordinierte Einsatz fand demnach unter anderem in Mexiko, Kolumbien, El Salvador und Costa Rica statt. Dabei wurden auch Polizei- und Militäruniformen beschlagnahmt. Unter den Festgenommenen ist laut Interpol ein Mann, der unter dem Decknamen "Zeus o Mono" (Zeus der Affe) Waffen an die ELN-Guerilla in Kolumbien geschmuggelt haben soll. Er sei der kolumbianischen Justiz übergeben worden, hieß es.

(sis/afp)