Opferfest

Innenministerium erlässt Direktive zur Verkehrssicherheit

7.8.2019 9:50 Uhr

Am 11. August beginnen die Feiertage für das Opferfest in der Türkei. Nun hat das Innenministerium eine Direktive erlassen, um die Verkehrssicherheit während der Feiertagsperiode zu gewährleisten.

Innenminister Süleyman Soylu und alle anderen hochrangigen Ministerialbeamten werden anlässlich der viertägigen islamischen Feiertage zum Opferfest ebenfalls Präsenz zeigen.

Das Ministerium hat beschlossen, 116.236 Verkehrspolizeikommandos auf den Straßen einzusetzen, um auf den 20 kritischen Strecken in den 18 Provinzen alle 10 Kilometer Kontrollpunkte einzurichten. Zu diesen Routen gehören die Autobahnen, die Istanbul mit der Hauptstadt Ankara und westlichen Provinzen wie Izmir und Mugla verbinden.

Die rund 1.120 Überlandbusse sollen durch Polizeibeamte in Zivil inspiziert werden, die sich als Passagiere ausgeben.

Hubschrauber und Drohnen im Einsatz

Auch Hubschrauber sollen in 19 Provinzen für die Straßenverkehrskontrolle zum Einsatz kommen, unter anderem in Istanbul, Ankara, Izmir, Mugla und Antalya. In den anderen Provinzen werden die Polizei und die Gendarmerie-Einheiten Drohnen für Inspektionen einsetzen.

Die Feiertagsperiode beginnt am 10. August um Mitternacht und dauert die ganze Woche bis zum 15. August. Die Regierung muss jedoch noch entscheiden, ob die Feiertage verlängert werden, indem man den 15. und 16. August ebenfalls zu Feiertagen erklärt. Eine solche Entscheidung würde effektiv einen neuntägigen Feiertag schaffen, einschließlich der beiden Wochenenden, die am 10. August beginnen und am 18. August enden. Eine solche Verlängerung bescherte den Türken bereits beim Zuckerfest einen neuntägigen Urlaub, den viele dazu nutzten, um die Familie zu besuchen oder einen Strandurlaub einzulegen.

Laut Innenministerium starben während der neuntägigen Feiertagsperiode zum Zuckerfest zwischen dem 1. und 9. Juni mindestens 86 Menschen bei 73 Verkehrsunfällen.

(be)

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