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Innenministerium der Türkei gibt Sonderregeln für Ramadan bekannt

21.4.2020 23:30 Uhr

Der heilige Fastenmonat Ramadan beginnt am Donnerstag – und das inmitten der Corona-Krise. Das türkische Innenministerium hat nun besondere Regelungen im Zusammenhang mit Ramadan-Traditionen ausgegeben und an alle 81 türkischen Provinzen übersendet.

Hier die Regelungen in der Übersicht

  • - Die traditionellen Iftar-Zelte, in denen Menschen gemeinsam das Fasten brechen, dürfen in diesem Jahr nicht aufgebaut werden. Auch wird es keine Genehmigungen für Veranstaltungen zum Sahur (Frühstück vor dem Sonnenaufgang) oder zum Iftar geben
  • - Um übermäßigen Stau oder Verkehrsbehinderungen zum Sonnenuntergang zu verhindern, wird die Menge der öffentlichen Verkehrsmittel drei Stunden vor dem Iftar erhöht
  • - Bäckereien, die die traditionelle "Ramazan Pide" verkaufen, müssen mit der Produktion und dem Verkauf zwei Stunden vor Sonnenuntergang fertig sein, damit sich keine langen Schlangen vor den Geschäften bilden
  • - Grabbesuche während des Ramadanmonats werden beschränkt, die Ein- und Ausgänge auf Friedhöfen werden voneinander getrennt und bei Besuchen auf dem Friedhof am Vortag des Bayrams (Arife) und an Bayram wird die Temperatur der Besucher gemessen
  • - Die Ramadan-Trommler dürfen nicht mehr von Tür zu Tür gehen, um die Spenden einzusammeln. Diese sollen über die Siedlungsverwaltungen gesammelt durchgeführt werden

Die Regelungen treten ab dem 24. April in Kraft und gelten bis zum Bayram-Fest (24. – 26. Mai).

(be)

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