Hürriyet

Innenministerium: 7,1 Prozent der Bürger Opfer von Cyberkriminalität in der Türkei

24.12.2020 21:13 Uhr

Die intensive Nutzung des Internets während der Coronavirus-Pandemie für geschäftliche oder soziale Zwecke hat mehr Möglichkeiten für Kriminelle geschaffen. Laut einem Bericht sind sieben von 100 Menschen in der Türkei Opfer von mindestens einem Fall von Internetkriminalität geworden.

In einer Studie an 649 Personen untersuchte das Innenministerium in der Türkei die Veränderungen der Internetnutzungs-Gewohnheiten der türkischen Bürger sowie den Anstieg der Cyberkriminalität während der Zeit der sozialen Isolation.

Laut dem Bericht stieg die Häufigkeit der Internetnutzung im Land während Pandemie um drastische 70 Prozent an. Etwa 39 Prozent der Internetnutzer würden dabei mehr Zeit mit Online-Einkäufen verbringen und 40 Prozent würden das Online-Banking vermehrt benutzen.

In der an den Teilnehmern durchgeführten Studie wurde zudem noch ein Anstieg der Nutzung sozialer Medien (58 Prozent) festgestellt und mehr Menschen würden nun online Filme oder TV-Shows schauen (45 Prozent).

Anstieg von Cyberkriminalität

Doch neben den steigenden Internet-Nutzungen sei auch ein Anstieg an Cyberkriminalität feststellbar. 7,1 Prozent der Teilnehmer gaben hierbei an, während der Pandemie Opfer mindestens eines Falls von Internetkriminalität geworden zu sein.

Dem Bericht zufolge wurde fast 1 Prozent der Befragten Opfer von Hacking sowie 1,8 Prozent von Cyber-Belästigung und Cyber-Mobbing. Weitere 2,3 Prozent seien Cyber-Wirtschaftsverbrechen ausgesetzt worden und 5,1 Prozent hätten unter Malware-Bedrohungen gelitten.

(gi)

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