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Innenminister Seehofer zu Chemnitz: "Darf kein Raum für Rechtsextremismus geben"

12.3.2019 0:18 Uhr

"Sport soll eine itegrierende Wirkung haben und Menschen miteinander verbinden. Menschen miteinander verbinden.Hier darf es keinen Raum für Rechtsextremismus und Rassismus geben." So äußerte sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zu den umstrittenen Trauerbekundungen für einen Rechtsextremen in Chemnitz.

"Ich halte es für richtig und absolut notwendig, dass die Verantwortlichen beim Chemnitzer FC und beim Nordostdeutschen Fußballverband die erforderlichen Konsequenzen ziehen", teilte Seehofer in einer Stellungnahme mit.

Personelle Konsequenzen

Beim Spiel gegen VSG Altglienicke (4:4) am vergangenen Samstag war im Chemnitzer Stadion einem rechtsradikalen Fan gedacht worden. Inzwischen trat Geschäftsführer Thomas Uhlig zurück, der Klub trennte sich am Montag von der Fanbeauftragten, zudem wurden ein Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung und der Stadionsprecher freigestellt.Der Klub hatte am Montag bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen des Anfangsverdachts einer Nötigung und der Androhung schwereren Landfriedensbruchs Strafanzeige gestellt. Auch der NOFV hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen.

(be/afp)

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