imago images/photothek

Industrie verlangt "fairen Ausgleich"

16.12.2019 18:17 Uhr

Die Industrie fordert nach der Einigung von Bund und Ländern auf einen höheren Preis für den Ausstoß des Klimagases CO2 Entlastungen für betroffene Unternehmen. Die geplante Verteuerung drohe die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Standorts drastisch zu verschlechtern, sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Holger Lösch, laut Mitteilung vom Montag.

"Der Kompromiss zum Klimapaket macht es noch dringlicher, die betroffenen Industrieunternehmen vom ersten Tag an im selben Umfang vom CO2-Preis zu entlasten wie die Unternehmen im EU-Emissionshandelssystem."

Gesetzgeber muss fairen Ausgleich schaffen

Viele Mittelständler würden gegenüber nationalen und internationalen Wettbewerbern so sehr ins Hintertreffen geraten, dass ihre Existenz bedroht werde. "Hier muss der Gesetzgeber einen fairen Ausgleich schaffen." Die angekündigte Entlastung beim Erneuerbare-Energien-Gesetz werde das nicht ansatzweise leisten.

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.