dpa

Indonesien: Mittlerweile 26 Tote während des Monsuns

24.1.2019 11:13 Uhr

Auf der indonesischen Insel Sulawesi sind 26 Menschen wegen der Erdrutsche und Überschwemmungen gestorben. Zudem galten 24 Menschen am Donnerstag in der Provinz Sulawesi Selatan als vermisst.

In der Region herrscht derzeit Regenzeit. Die seit Tagen andauernden starken Regenfälle haben in der Provinz den Angaben zufolge in zehn Bezirken Überschwemmungen verursacht und auch die Provinzhauptstadt Makassar unter Wasser gesetzt.

Alle 26 Todesopfer stammten aus drei Bezirken der Provinz, darunter dem am härtesten getroffenen Distrikt Gowa. Mehr als 3300 Menschen mussten dem Katastrophenschutz zufolge ihre Häuser verlassen. "Wir hoffen, dass das Wasser sich zurückzieht, sobald der Regen nachlässt", sagte der Chef der Behörde in der Provinz, Syamsibar. Der Monsun dauert in den meisten Regionen Indonesiens von etwa November bis März. Erdrutsche und Überschwemmungen sind in der Zeit keine Seltenheit.

(gi/dpa)