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Immer mehr Migranten illegal in den USA

6.3.2019 13:46 Uhr

Die illegale Einwanderung sei eine "humanitäre Krise", so der Chef des US-Grenzschutzes. Denn die Zahl der Migranten, die illegal über die mexikanische Grenze in die USA einreisen, ist deutlich angestiegen. Allein im Februar wurden 76.100 Menschen nach einer Einreise aus Mexiko auf US-Territorium gestoppt.

Wie die US-Grenzpolizei am Dienstag mitteilte, ist das die bisher höchste monatliche Zahl seit Oktober 2013. Unter den Migranten waren rund 6800 unbegleitete Minderjährige.

Krise der "nationalen Sicherheit"

Die meisten Migranten kommen aus den zentralamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und El Salvador. Der Chef des US-Grenzschutzes, Kevin McAleenan, sprach von einer "humanitären" Krise und einer Krise der "nationalen Sicherheit".

Im Kampf gegen die illegale Einwanderung will US-Präsident Donald Trump eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Zur Finanzierung des höchst umstrittenen Vorhabens rief er im Februar den Notstand aus, weil ihm der Kongress die Mittel verweigerte.

(sis/afp)