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Im Berliner Zoo hat die Paarungszeit begonnen

5.4.2019 16:13 Uhr

Kriegt der Berliner Zoo neue Pandababys? Zumindest hat schon die Paarungszeit des einzigen Pandapärchens Deutschland begonnen. Ob es klappt, bleibt vorerst noch abzuwarten.

Am Freitag seien die Panda-Dame Meng Meng (5) und das Männchen Jiao Qing (8) zum ersten Mal im Gehege des Weibchens zusammengekommen, sagte der zuständige Revierleiter Norbert Zahmel. Man habe ihr so einen "Heimvorteil" geben wollen. Fazit: "Sie müssen noch ein bisschen üben."

Künstliche Befruchtung möglich

Jiao Qing zeige bisher kein übermäßiges Interesse und müsse noch etwas mehr Männlichkeit zeigen, sagte der Zoodirektor Andreas Knieriem. Der Zoo will zunächst weiter eine natürliche Paarung versuchen, zieht aber gegebenenfalls auch eine künstliche Besamung in Betracht.

Das Zeitfenster, in dem Pandaweibchen empfängnisbereit sind, ist mit maximal 72 Stunden - in der Regel im Frühjahr - sehr kurz. Anhand von Hormonwerten und Paarungsrufen beider Pandas leitete der Zoo bereits vor einigen Tagen die Vorbereitungen ein. Die Pandas sind seit 2017 in Berlin, bisher war Meng Meng zu jung für einen Paarungsversuch.

(sis/dpa)