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Ilkay Gündogan warnt eindringlich vor Verharmlosung des Coronavirus

4.11.2020 12:54 Uhr

Mittlerweile ist Ilkay Gündogan wieder bei Kräften, steht auf dem Fußballplatz und zieht bei Manchester City im Mittelfeld die Fäden. Ganz der Alte ist er 30-Jährige zwar noch nicht, aber dass er überhaupt wieder spielen kann, ist schon beachtlich. Denn anders als viele andere infizierte Leistungssportler hatte der deutsche Nationalspieler nach einem positiven Corona-Test Ende September schwer mit den Symptomen zu kämpfen.

"Mir ging es wirklich die ersten drei, vier Tage richtig schlecht. Ich konnte mich kaum bewegen, hatte Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen und ein leichtes Druckgefühl im Brustbereich, was ich vorher noch nie so wirklich hatte", sagte Gündogan in einem Interview mit RTL und ntv, wo er erstmals ausführlich über seinen Krankheitsverlauf sprach.

Positiver Corona-Test auch "psychische Belastung"

Selbst als die Symptome besser wurden und er wieder ins Training einstieg, hatte er die Covid-19-Erkrankung noch nicht überstanden. "Gefühlt war ich nach den ersten 20 Minuten im Training schon platt und nachdem ich aus der Dusche kam, hat sich die Erschöpfung extrem angefühlt und als ich dann nach Hause kam nach den Trainingseinheiten, war es nicht unüblich, dass ich dann erstmal ein bis zwei Stunden geschlafen habe", sagte der Mittelfeldspieler.

Der positive Corona-Test sei auch eine "eine psychische Belastung" gewesen, betonte Gündogan, der aufgrund der eigenen Erfahrungen eindringlich davor warnte, das Coronavirus zu verharmlosen und die Covid-19-Erkrankung zu unterschätzen. In einem Appell forderte er: "Aufgrund der aktuellen Zahlen in Deutschland, in England und in vielen anderen Ländern der Welt müssen die Menschen die Pandemie wieder viel ernster nehmen."

(bl)

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