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Idlib-Krise: Türkei und Russland in nächster Gesprächsrunde

18.2.2020 14:23 Uhr

Am Dienstag hat die zweite Runde der Gespräche zwischen der Türkei und Russland über die Situation im nordsyrischen Idlib in der russischen Hauptstadt Moskau begonnen. Zugegen sind Delegationen aus der Türkei und Russland. Beide Seiten suchen weiter fieberhaft nach einer friedlichen Lösung für die sich verschlimmernde Lage in dem Gebiet rund um Idlib.

Die türkische Delegation wird angeführt durch den stellvertretenden Außenminister Sedat Önal, die russische durch den Syrien-Gesandten der russischen Regierung, Sergey Vershinin. Auch Angehörige des Militärs und der Geheimdienste sind bei den Gesprächen zugegen.

Kampfhandlungen einschränken

Wie aus Diplomatenkreisen bekannt wurde, habe die türkische Delegation die Notwendigkeit betont, die Kämpfe schnellstmöglich einzustellen und eine Verschlimmerung der humanitären Situation zu verhindern.

Auch auf dem Programm stehen Beratungen darüber, wie die in dem Sochi-Abkommen ausgehandelten Maßnahmen möglichst zügig umgesetzt werden können.

Nach einer ersten Gesprächsrunde zwischen den Delegationen in der türkischen Hauptstadt Ankara, einem Telefongespräch zwischen den Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin ist dies der dritte Gesprächsanlauf auf der Suche nach einem Weg zur Deeskalation der Lage in Idlib.

(Berna Ehrhardt)

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