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ICE durch gerissene Oberleitung lahmgelegt

5.4.2019 12:59 Uhr

Eine gerissene Oberleitung kurz vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof hat einen ICe auf der Strecke zwischen dem Ruhrgebiet und Köln lahmgelegt. Die Reisenden sind verärgert.

Zahlreiche Züge konnten deshalb am Freitag den Bahnhof - ein Knotenpunkt zwischen dem Ruhrgebiet und Köln - nicht anfahren. Viele Verbindungen fielen aus oder waren stark verspätet.

160 Passagiere gestrandet

Die rund 160 Passagiere an Bord des gestrandeten ICE mussten den Zug verlassen, wie die Deutsche Bahn und die Düsseldorfer Feuerwehr mitteilten. Einem Bahnsprecher zufolge wurde ein Eurocity-Zug neben den ICE gezogen. Die ICE-Reisenden konnten über Brücken in den Hilfszug gehen.

Der ICE war aus Nürnberg gekommen und auf dem Weg nach Dortmund. Kurz vor 8.30 Uhr riss die Oberleitung in der Nähe des Bahnhofs Düsseldorf-Volksgarten, fiel auf den Zug und brannte ein Loch in das Dach. Laut Feuerwehr stiegen am Zug Rauch und Funken auf. Der Zug wurde gestoppt und der Strom auf der Strecke abgestellt. Verletzt wurde niemand. Warum die Leitung gerissen war, war zunächst unklar.

Bahnverkehr zwischen Düsseldorf und Köln gestört

Von der Störung war der gesamte Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Köln betroffen. Auch auf der Strecke in Richtung Ruhrgebiet zum Düsseldorfer Airport gab es Ausfälle. Der Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde nur noch von der S-Bahn angefahren, aber auch die hatte teils große Verspätungen.

Der Fernverkehr zwischen Berlin und Köln, der sonst über Essen gefahren wäre, wurde laut Deutscher Bahn über Wuppertal umgeleitet. Zahlreiche Passagiere am Düsseldorfer Hauptbahnhof stiegen auf Straßenbahn und U-Bahnen um, wie ein Bahnsprecher sagte.

(be/dpa)