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Hyundai plant Herstellung von Brennstoffzellen

11.12.2018 19:48 Uhr

Hyundai will seine Produktion von Brennstoffzellen für Pkw und andere Fahrzeuge auf den Weg bringen. Der südkoreanische Autokonzern kündigte am Dienstag an, bis 2030 eine jährliche Produktionskapazität von 700.000 Brennstoffzellensystemen aufbauen zu wollen.

Die Hyundai-Motor-Gruppe und ihre Zulieferer wollen dazu in die Erweiterung der Produktionsstätten sowie in Forschung und Entwicklung etwa 5,9 Mrd. Euro investieren. Mehr als 50.000 Arbeitsplätze sollen so entstehen.

In der zentral gelegenen Stadt Chungju hielt der Konzern eine Zeremonie zum Baubeginn seiner zweiten Fabrik für Brennstoffzellen ab, die den Strom aus Wasserstoff erzeugen. Die Kapazität der bestehenden Brennstoffzellenfabrik liegt bei 3000 Einheiten, mit denen auch von einer Brennstoffzelle und einem Elektromotor angetriebene SUV Nexo ausgerüstet wird.

Auch für andere Hersteller produzieren

Zum Konzern gehören der südkoreanische Branchenführer Hyundai Motor sowie die kleinere Schwesterfirma Kia Motors. Zusammen sind sie die Nummer fünf der größten Autohersteller.

Von den Brennstoffzellen sollen 500.000 für die eigene Produktion von Autos und Nutzfahrzeugen gehen. Zudem sehen die Pläne vor, dass 200.000 Einheiten an andere Autoproduzenten sowie Hersteller von Drohnen, Schiffen, Eisenbahnfahrzeugen und Gabelstaplern ausgeliefert werden.

Hyundai wolle seine Rolle, "über den Auto-Transportsektor hinaus ausdehnen und eine wichtige Rolle beim Übergang der globalen Gesellschaft zu sauberer Energie spielen", wurde der Konzern-Vizevorsitzende Chung Eui Sun zitiert. Aus Wasserstoff solle eine wirtschaftlich sinnvolle Energiequelle gemacht werden.

(an/dpa)

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