Symbolbild: epa/David Hecker

Huthis im Jemen lassen drei Sschiffe frei

20.11.2019 22:53 Uhr

Südkoreanischen Angaben zufolge haben die jemenitischen Huthi-Rebellen drei festgehaltene Schiffe und die 16 Besatzungsmitglieder wieder freigelassen. Zwei Schiffe seien in Südkorea registriert und ein Schiff fahre unter der Flagge Saudi-Arabiens, teilte das Außenministerium in Seoul am Mittwoch mit.

Sie seien am Dienstag freigelassen worden. Die Huthis hatten die Schiffe am Sonntagabend vor Jemens Küste im Roten Meer aufgegriffen.

Die Huthis bestätigten, die beiden südkoreanischen Schiffe seien nach einer «freundschaftlichen Verständigung» mit Seoul freigelassen worden. Ermittlungen hätten ergeben, dass die Handelsschiffe bei schlechtem Wetter versehentlich in jemenitisches Gewässer geraten seien, erklärte ein hochrangiger Huthi-Vertreter über Twitter.

Zwei Südkoreaner unter den Seeleuten

Unter den Seeleuten der Schiffe befanden sich nach Angaben aus Seoul zwei Südkoreaner. Ihr Gesundheitszustand scheine gut zu sein, hieß es. Die südkoreanischen Boote - ein Schlepper und ein Baggerschiff - seien auf dem Weg zum saudischen Hafen Dschasan. Auch bei dem saudischen Schiff handelt es sich um einen Schlepper.

Der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, Turki al-Maliki, hatte angesichts des Überfalls auf die «Rabigh 3» von einem «terroristischen Einsatz» der vom Iran unterstützen Rebellen gesprochen. Der Fall sei eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt und die Meerenge Bab al-Mandab. Die Route an der Arabischen Halbinsel gehört zu den weltweit wichtigsten Schifffahrtsstrecken.

Die saudische Militärkoalition fliegt regelmäßig Angriffe gegen die Huthis. Die Rebellen wiederum beschießen Saudi-Arabien mit Raketen.

(an/dpa)

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