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Hunderte Hotels stehen in der Türkei zum Verkauf

4.1.2021 12:01 Uhr

Die Corona-Pandemie hat die Tourismusbranche besonders hart getroffen. Keine Gäste, weiterlaufende Mieten und schwindende Ersparnisse haben nicht nur zu Jobverlusten geführt, sondern auch zu einem rasanten Anstieg bei zum Verkauf stehenden Hotels. So ist beispielsweise das Boutique-Hotel "Les Ottomans" in Istanbul aufgrund nicht gezahlter Kredite auf die Akbank übergegangen, eines der größten Golfresorts der Türkei, "Klassis" im Istanbuler Bezirk Silivri, ging an die Halkbank.

Derzeit könne man auf der Immobilienvermittlungseite Sahibinden.com 1700 Hotelanlagen finden - angefangen von kleinen Familienbetrieben bis hin zum Luxushotel direkt am Wasser in Besiktas.

Die Tourismusbranche rechnet mit einer Rückkehr zur "Normalität" erst im Jahr 2023 – bis dahin müsse man einen Weg finden, die Zeit zu überbrücken, ohne dass sich die Schulden auftürmen. Schließlich würde die Tourismusbranche in der Türkei große Summen einbringen und Arbeitsplätze für rund sechs Millionen Menschen in der Türkei bereitstellen. Doch ohne kräftige Unterstützung durch die Regierung könnte der Türkei in den nächsten Jahren eine Welle von Hotelschließungen und Konkursen bevorstehen.

(be)

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