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Hummels gesteht "großen Fehler" nach Pokal-Krimi

7.2.2019 8:06 Uhr

Am Ende waren alle beim FC Bayern glücklich und erleichtert über den 3:2-Sieg im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Hertha BSC. Nur Mats Hummels haderte noch. Der Verteidiger nahm die Extra-Schicht der Münchner sofort auf seine Kappe.

Ein "großer Fehler" sei seine unfreiwillige Kopfballvorlage auf 2:2-Torschütze Davie Selke in der 67. Minute gewesen, sagte der Nationalspieler, "da braucht man nicht lange drumherum reden" Aber auch er sei natürlich froh, "dass wir trotzdem weitergekommen sind."

"Man will sich am liebsten einbuddeln"

Durch den Hummels-Patzer mussten die Bayern in die Verlängerung, in der sie das Spiel und den Gegner komplett beherrschten und verdient als Sieger vom Platz gegangen waren. Auch deswegen wollte Trainer Niko Kovac hinterher nicht zu hart mit Hummels ins Gericht gehen.

"Wir müssen jetzt nicht alles über Mats ausschütten. Ich weiß ganz genau, wie es ist, wenn man als Spieler einen Fehler macht. Dann will man sich am liebsten irgendwo einbuddeln", sagte Kovac.

Kovac: Abwehr muss stabiler sein

Mit Blick auf die angestrebte Aufholjagd in der Bundesliga und das anstehende Champions-League-Duell gegen den FC Liverpool warnte der Trainer des Rekordmeisters jedoch vor weiteren Aussetzern in der Abwehr. "Wenn wir in diesem Jahr etwas erreichen wollen, dann dürfen wir solche einfachen Tore nicht herschenken", betonte der Kroate.

(bl/afp)