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Hugh Jackman: "Wir sollten nicht in Ländergrenzen denken"

26.1.2019 12:10 Uhr

Schauspieler Hugh Jackman findet, dass alle Menschen miteinander verbunden seien. Und das will er auch seinen Kindern vermitteln.

"Inzwischen sollten wir gar nicht mehr in Ländergrenzen denken. Die Welt ist längst zu sehr verflochten - ökonomisch, ökologisch", sagte der 50-jährige Australier den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

"Was in Äthiopien passiert, hat Einfluss auf unser Leben hier. Lösungen lassen sich nur noch im Kollektiv finden." Man könne eben nicht mehr denken: "Das ist nicht unser Problem, soll jeder vor seiner eigenen Tür kehren."

Diese Erkenntnis habe sogar zu einem neuen Denken in seinen Erziehungsstil geführt. "Früher dachte ich mir: Meine Kinder sollen unabhängig sein, die sollen auf eigenen Füßen stehen", sagte Jackman ("X-Men", "Logan - The Wolverine"). Nun finde er aber, dass Kinder kommunizieren sollten, wenn sie Hilfe brauchen. "Wir sind alle miteinander verbunden." Wenn jemand Hilfe brauche, dann helfe man ihm. "Wir sind eine Gemeinschaft. Und wenn wir bereit sind, uns um unsere unmittelbare Gemeinschaft zu kümmern, dann kann sich dieses Denken in der ganzen Welt fortsetzen."

Mit seiner Frau hat Jackman zwei Kinder adoptiert, einen Jungen und ein Mädchen.

(be/dpa)

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