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Huawei verklagt die USA wegen Verkaufsverbot

7.3.2019 7:11 Uhr

Huawei hat die USA verklagt - und wirft der Regierung zudem vor, bei einem Hackerangriff auf das Unternehmen E-Mails und Quellcodes gestohlen zu haben.

Der chinesische Telekommunikationsriese Huawei verklagt die USA, weil US-Regierungsbehörden keine Ausrüstung des Konzerns kaufen dürfen. Unternehmenschef Guo Ping warf den USA zudem am Donnerstag vor, Huawei-Server gehackt und E-Mails und Quellcodes gestohlen zu haben. Nähere Angaben machte Guo zu diesen Vorwürfen zunächst nicht.

Mit Blick auf das Verbot für US-Behörden, auf Ausrüstung oder Dienstleistungen des chinesischen Konzerns zurückgreifen, erklärte Huawei, der US-Kongress habe keine Beweise vorgelegt, die eine solche Maßnahme rechtfertigen würden. Huawei sehe deswegen keine Alternative, als den Klageweg zu beschreiten.

Huawei eine Gefahr für die Cybersicherheit?

Huawei gehört zu den weltweit führenden Telekommunikationsausrüstern, unter anderem für den Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen. Die USA befürchten aber Spionage- und Sabotageaktivitäten durch Huawei.

Vor allem auf Betreiben Washingtons stuften mehrere Länder Huawei zuletzt als potenzielle Gefahr für die Cybersicherheit ein. Auch in Deutschland wird mit Blick auf die Frequenzversteigerung für 5G über den richtigen Umgang mit Huawei diskutiert.

(be/afp)