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HSV holt einen Punkt in Heidenheim - Union Zweiter

16.2.2019 15:19 Uhr

Ob das so im Sinne des 1. FC Köln war, darf bezweifelt werden. Der Hamburger SV holte sich gegen den 1. FC Heidenheim einen wichtigen Punkt und Union Berlin nahm aus dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg gar alle drei Zähler mit und zog am Effzeh vorbei. Keine Schützenhilfe aus dem Ruhrpott für die Rheinländer.

Spitzenreiter Hamburger SV hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt bei einem Konkurrenten erkämpft. Torjäger Pierre Michel Lasogga traf in der 70. Minute zum 2:2 (1:1) des HSV im Spitzenspiel beim 1. FC Heidenheim. Der Vorsprung auf den dritten Platz schmolz für Hamburg (44 Punkte) allerdings auf fünf Punkte. Denn Union Berlin (40) zog dank eines späten 3:2 (1:1)-Sieges beim Tabellenletzten MSV Duisburg am 1. FC Köln (39) vorbei auf den zweiten Tabellenplatz.

Kein Kapital schlagen aus der Kölner 2:3-Niederlage in Paderborn konnte neben Heidenheim (38) auch der FC St. Pauli, der sich Erzgebirge Aue mit 1:2 (1:1) geschlagen geben musste. Den zweiten Sieg in Serie feierte der FC Ingolstadt beim 2:1 (2:0) gegen den VfL Bochum.

Die Mannschaft von Union Berlin unter Trainer Urs Fischer kam beim abstiegsbedrohten MSV Duisburg durch das Siegtor von Andersson in der 89. Minute zu einem 3:2 (1:1)-Sieg und zog mit nunmehr 40 Punkten am 1. FC Köln (39) vorbei auf den zweiten direkten Aufstiegsplatz. Duisburg bleibt mit 16 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz. Die weiteren Tore für Berlin erzielten Robert Zulj (11. Minute) und 2:2 Marcel Hartel (64.), für Duisburg trafen Harvard Nielsen (45.) und Lukas Fröde (56.).

Union präsentierte sich vor 12.316 Zuschauern von Beginn souverän. Die schnelle Führung der Gäste war schön herausgespielt, eine Hereingabe von Carlos Mané musste Zulj nur noch einschieben. Union kontrollierte das Spiel daraufhin, der Ausgleich war insofern überraschend. Nielsen nutzte einen Freistoß aus 20 Metern zum Ausgleich. Duisburg hielt mit Kampf dagegen und belohnte sich kurz nach der Pause durch Frödes Kopfball zur Führung. Doch die Antwort der Köpenicker ließ nicht lange auf sich, Sascha Prömel spielte Hartel herrlich frei, der brauchte den Ball nur noch ins lange Eck zu zirkeln. Dann ließ Andersson die Berliner ein weiteres Mal jubeln.

(ce/dpa)

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