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Hope Solo über US-Trainerin: "Zerbricht ein bisschen unter dem Druck"

10.6.2019 22:51 Uhr

Die ehemalige Nationaltorhüterin Hope Solo hat die Trainerin des US-Teams, Jill Ellis, hart kritisiert und ihr Führungsqualitäten abgesprochen. Sie sei nicht die Anführerin, die man sich wünschen würde.

"Sie ist nicht die Anführerin, von der ich mir wünschen würde, das sie es wäre", sagte die 37-Jährige in einem Podcast der BBC.

"Sie verlässt sich sehr auf ihre Assistenztrainer. Sie zerbricht ein bisschen unter dem Druck", sagte Solo und ergänzte: "Aber häufig macht das nichts, weil die Qualität der Spielerinnen des US-Teams großartig ist." Das Team habe eine Sieg-Tradition und häufig sei es egal, "wer uns coacht, weil wir einen Weg finden werden zu gewinnen".

Keine Rückkehr für Solo

Dass Solo selbst irgendwann ins Nationalteam zurückkehre, schloss sie aus: "Diese Tage sind lange vorbei." Bei der Weltmeisterschaft in Frankreich startet Titelverteidiger USA an diesem Dienstag (21.00 Uhr) gegen den krassen Außenseiter Thailand in das Turnier.

Ellis reagierte auf Solos Kritik. "Kommentare sind Kommentare", sagte die 52-Jährige. Sie selbst finde, dass sie in den vergangenen fünf Jahren "viele wichtige Entscheidungen" getroffen habe. "Im Moment liegt der gesamte Fokus auf der Gruppe von Spielerinnen, die jetzt hier ist", sagte Ellis.

(be/dpa)

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