imago images / photothek

Hoffnung auf schnellen Corona-Impfstoff bekommt Dämpfer

18.3.2020 11:19 Uhr

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat vor überzogenen Hoffnungen auf die rasche Entwicklung eines Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus gewarnt.

Überall arbeiteten Forscher mit Hochdruck daran, "aber die Entwicklung braucht ihre Zeit", sagte Karliczek der "Passauer Neuen Presse". Bei der Entwicklung von Medikamenten gälten hohe Sicherheitsstandards, die eingehalten werden müssten, um Nebenwirkungen auszuschließen. "Soweit wir es verantworten können, beschleunigen wir die Verfahren", sagte die Ministerin.

Hopp spricht vom Herbst

Der Miteigentümer des Pharmaunternehmens CureVac, der Investor Dietmar Hopp, sagte der "Bild"-Zeitung, bei einem positiven Verlauf der Impfstoff-Entwicklung könne das Unternehmen "ungefähr im Frühsommer mit klinischen Tests beginnen".

Weil der Druck enorm hoch sei, "sollte es mit der Genehmigung durch die Behörden schneller gehen als in anderen Fällen. Wir wären also in der Lage, den Impfstoff im Herbst zu liefern".

(bl/afp)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.