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Hoeneß: Unser Trainer nächste Saison heißt Niko Kovac

26.5.2019 16:22 Uhr

Bis jetzt fanden weder Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge noch Präsident Hoeneß deutliche Worte über den möglichen Verbleib von Trainer Niko Kovac. Selbst bei der Parkettrede Rummenigges schien alles noch offen zu sein. Doch am Rande der Double-Feier in München hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß Niko Kovac nun endlich seine Jobgarantie gegeben.

"Es ist ja wohl gar keine Frage, dass unser Trainer nächste Saison Niko Kovac heißt", sagte Hoeneß am Rande der Doublefeier bei Sky. Zuletzt hatten die Münchner Verantwortlichen ein klares Bekenntnis zu Kovac vermissen lassen. Der Vertrag des Kroaten läuft bis Juni 2021.

Kovac macht Fans Liebeserklärung

Trainer Niko Kovac von Doublesieger Bayern München hat sich mit einer Liebeserklärung bei den Fans für die Unterstützung auch in schweren Zeiten bedankt. "Ihr standet immer hinter uns, Ihr seid immer da gewesen. Ohne Euch hätten wir es nicht geschafft. Dafür vielen Dank. Bleibt wie Ihr seid, ich liebe Euch", rief Kovac den Anhängern bei der Doublefeier auf dem Marienplatz vom Rathausbalkon zu. Die Münchner hatten am Samstag in Berlin nach der Meisterschaft durch ein 3:0 im Finale gegen RB Leipzig auch den DFB-Pokal gewonnen. "Ich möchte mich bei unseren Jungs bedanken. Was sie alles geleistet haben, ist einzigartig. Viele haben uns abgeschrieben, das zeigt den Charakter dieser Jungs. Danke! Ein großes Lob an Euch", sagte Kovac. In der Bundesliga hatte der Rekordmeister einen Neun-Punkte-Rückstand auf Borussia Dortmund aufgeholt und am Ende den Titel mit zwei Zählern Vorsprung gewonnen.

15.000 Fans feiern die Double-Gewinner

Rund 15.000 Fans haben den Double-Gewinnern des FC Bayern nach der Rückkehr vom Pokalfinale in Berlin auf dem Münchner Marienplatz zugejubelt. Die vom Feiern in der Hauptstadt erschöpft wirkenden Spieler um Kapitän Manuel Neuer präsentierten sich am Tag nach dem 3:0 gegen RB Leipzig mit der Meisterschale und dem DFB-Pokal auf dem Rathausbalkon. Im Mittelpunkt standen ein letztes Mal Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha, die den deutschen Fußball-Rekordchampion verlassen werden.

(be/afp/dpa)

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