dpa

Hoeneß ruft beim "Doppelpass" an

10.11.2019 21:49 Uhr

Uli Hoeneß wird nicht für seine "leisen und bedachten Worte" in die Fußballgeschichte der Bundesliga eingehen. Und die "Abteilung Attacke" hat der scheidende Präsident in der Sport1-Sendung "Doppelpass" (Dopa) wieder ausgepackt. Darüber hinaus hat das Bayern-Urgestein angekündigt, wenn er nicht mehr Präsident sei, könne es häufiger passieren, dass er "Attacken" fährt. Die Medienlandschaft wird es freuen.

"Der eine oder andere Journalist wird sich jetzt schon gefallen lassen müssen, dass ich die Abteilung Attacke wieder ausfahre, jetzt wo ich dann keine offizielle Funktion mehr habe", sagte 67-Jährige nach dem Sieg der Münchner Basketballer gegen Alba Berlin. Am Vormittag hatte Hoeneß in der Sport1-Sendung "Doppelpass" angerufen, war live in die Talkrunde geschaltet worden und hatte sich über den seiner Ansicht nach ungebührenden Umgang mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic beschwert.

Am Abend antwortete er auf die Frage, ob er künftig öfter solche Anrufe vorhabe: "Ja, das habe ich den Herren schon angekündigt. Immer wenn ich Unsachliches höre und sehe, werde ich den Verein wie eine Glucke bewachen." Hoeneß tritt bei der Jahreshauptversammlung der Bayern am Freitag nicht mehr als Präsidenten-Kandidat an. Er wird danach einfaches Aufsichtsratsmitglied in München bleiben.

(ce/dpa)

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