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Hoeneß angefressen über Videoschiedsrichter-Entscheidung

11.5.2019 19:27 Uhr

Hätte der Schiedsrichter das Tor von Leon Goretzka gegen RB Leipzig nach Eingreifen des Videoschiedsrichters nicht zurückgepfiffen, der FC Bayern München wäre am vorletzten Spieltag der Bundesliga bereits Meister gewesen. Und dieser Pfiff bringt Bayern-Präsident Uli Hoeneß richtig auf die Palme. Auf die Entscheidung angesprochen nennt er das, was Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin entscheiden hat, "den Witz des Jahres". Liegt der Präsident damit richtig?

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat nach dem ersten vergebenen Matchball im Titelrennen der Fußball-Bundesliga scharfe Kritik am Eingreifen des Videoschiedsrichters im Spiel bei RB Leipzig (0:0) geübt. Dabei war ein Treffer von Nationalspieler Leon Goretzka (50.) von Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) nach Videobeweis aberkannt worden, weil zuvor Torjäger Robert Lewandowski hauchdünn im Abseits gestanden hatte. Das "sogenannte Abseits", wie es Hoeneß nannte, "ist ja der Witz des Jahres. Das war keine klare Fehlentscheidung. Der Videobeweis ist dafür da, klare Fehlentscheidungen zu korrigieren. Es war gleiche Höhe".

Hoeneß ohne Zweifel an Bayern-Meisterschaft

Mit einem Sieg beim Gegner im DFB-Pokalfinale wäre München die 29. Meisterschaft nicht mehr zu nehmen gewesen. Stattdessen fällt die Entscheidung nun am letzten Spieltag. Die Bayern empfangen am kommenden Samstag mit zwei Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund Eintracht Frankfurt. Der BVB gastiert bei Borussia Mönchengladbach und ist erneut auf Schützenhilfe angewiesen.

Zweifel hat Hoeneß am Titelgewinn nicht. "Ich bin ganz entspannt. Wenn die Mannschaft so spielt wie heute, werden wir kein Problem kriegen", sagte er: "Ich werde wunderbar schlafen, weil ich weiß, dass, wenn sie so kämpfen und sich so reinhängen wie heute, sind wir am Samstag deutscher Meister." Er habe eine großartige Leistung seiner Mannschaft gesehen: "Wir waren für mich klar die bessere Mannschaft mit vielen, vielen Torchancen."

(ce/afp)

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