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Hochwasser in Australien: "Meer aus toten Rindern"

8.2.2019 11:18 Uhr

Seit Wochen hat es im nordöstlichen Bundestaat Australiens Queensland ununterbrochen geregnet. Durch die Wassermassen starben vermutlich hunderttausende Rinder, sagte Premierminister Scott Morrison am Freitag.

Nach Jahren der Dürre werde die Lebensgrundlage der Einwohner in der Region nun durch die "sintflutartigen" Überschwemmungen bedroht. Queenslands Regierungschefin Annastacia Palaszczuk sagte, sie habe bei einem Besuch in den Hochwassergebieten ein "Meer aus toten Rindern" gesehen. Die Jahrhundertflut hatte in Queensland tausende Häuser und zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe unter Wasser gesetzt. Die Rinder waren wegen einer vorherigen Dürre ohnehin geschwächt.

So viel Regen in einer Woche wie sonst in einem Jahr

Etwa die Hälfte der 25 Millionen Rinder in Australien werden in Zuchtbetrieben in Queensland gehalten. Viele Viehzüchter fürchten nun um ihre Existenz.In Australiens tropischem Norden sind starke Regenfälle in der Monsunzeit typisch. In einigen Regionen fiel allerdings innerhalb von nur einer Woche so viel Regen wie sonst im gesamten Jahr. Inzwischen schwächten sich die Niederschläge ab.

(be/afp)