DHA

Hochwasser-Albtraum in Antalya: Autos weggespült - auch Flughafen betroffen

15.12.2020 10:15 Uhr

Laut den Angaben der Demirören-Nachrichtenagentur (DHA) hat die Wirkung des Regens, der seit mehreren Tagen in Antalya andauert, stark zugenommen. In Antalya läuteten am Sonntag die "orangenen" Alarmglocken, vielerorts kam es zu Überschwemmungen.

Während beobachtet wurde, dass die Wasserhöhe stellenweise 70 bis 80 Zentimeter erreichte, standen viele geparkte Fahrzeuge bis zur Hälfte unter Wasser und wurden teilweise sogar weggespült. Zwei Personen wurden von dem Unwetter überrascht und mussten von Sicherheitsteams gerettet werden. Fahrzeugbesitzer in Antalya bedeckten ihre Fahrzeuge zuvor mit Planen, Teppichen und Laken, um sie so vor Schäden durch drastische Schauer und Hagel zu schützen.

Mit den starken Regengüssen erhöhten die Menschen der Provinz auch ihre Vorsichtsmaßnahmen gegen Hagel, Sturm, Überschwemmung und Tornados.

In einer Erklärung der 4. Regionaldirektion für Meteorologie am 13. Dezember hieß es: "Das Gewitter in Antalya ist bis morgen Abend [Montag, den 14. Dezember] sehr stark und schwer (etwa 50-100 Kilogramm pro Quadratmeter). Es wird geschätzt, dass es in der Nähe von Kumluca, Finike, Kas, Demre, Serik, Manavgat, Alanya und Gazipasa zu viel schwereren Regenfällen kommen wird (über 100 Kilogramm pro Quadratmeter). Da der Wind voraussichtlich als starker Sturm aus dem Südosten weht (ca. 100 Kilometer pro Stunde), seien Sie besonders vorsichtig."

Flughafen von Antalya: Niederschläge von 223,2 Kilogramm pro Quadratmeter

Nicht nur die Bezirke und das Zentrum wurden von dem Schauer in der Mittelmeer-Provinz überwältigt, sondern auch der Flughafen blieb nicht unversehrt: 223,2 Kilogramm pro Quadratmeter Niederschlag fielen in die Region des Flughafens Antalya. Nach Angaben der 4. Regionaldirektion für Meteorologie verzeichnete der Flughafen hierbei den höchsten Niederschlag in 24 Stunden und 252,2 Kilogramm in den letzten 48 Stunden.

Laut Behördenangaben sollte der Niederschlag am Montag und am Dienstag nachlassen, und am Mittwoch, den 16. Dezember, vollständig schwinden.

(gi)

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