Symbolbild: imago images / Ralph Peters

Hochbetrieb am Main: Braucht Hessen eine Ausgangssperre?

30.3.2020 19:41 Uhr

Trotz Hinweis der Bundesregierung und flammenden Appell der Bundeskanzlerin Angela Merkel, man möge daheim bleiben, um die Infektionsketten bei der Ausbreitung des Coronavirus zu unterbrechen, war am Samstag in Frankfurt am Mainufer Betrieb wie auf dem Rummelplatz. Der Grüneburgplatz war nahezu überlaufen – trotz Corona-Krise. Muss tatsächlich in Hessen erst die Ausgangssperre folgen?

Der Sicherheitsabstand war für viele Sonnenhungrige am Mainufer kein Thema. Die Ordnungskräfte, die das Ordnungsamt unter Ordnungsdezernent Markus Frank abgestellt hatte, mussten viele Personen vor Ort ansprechen. Selbst Absperrbänder schienen die Menschen nicht davon abzuhalten, die Flächen zu nutzen.

Trotz Appellen und Sperrungen bewegten sich die Menschen in der Corona-Krise völlig "normal". Dabei wäre an den Grüngürteln der Stadt weit mehr Platz, um sich ohne Probleme zu bewegen, wenn einem daheim die Decke wegen der Selbst-Isolierung auf den Kopf fallen sollte. Ganz besonders aus dem Grund, dass es dort weitaus leichter ist, den notwendigen Abständen zu halten.

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