Hürriyet

Historische Kleinstadt Safranbolu feiert 26 Jahre in UNESCO-Welterbeliste

19.12.2020 19:02 Uhr

Die Kleinstadt Safranbolu in der Schwarzmeer-Provinz Karabük steht seit 26 Jahren in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Am Donnerstag, 17. Dezember, wird der Jahrestag offiziell gefeiert.

Safranbolu ist vor allem für seine historischen Gebäude aus der osmanischen Zeit bekannt und gehörte 1994 zu einem der ersten Orte der Türkei, der in die Welterbeliste aufgenommen worden ist. Damals wurde die Kleinstadt gründlich restauriert, die unschätzbaren Reichtümer des 18., 19. und 20. Jahrhunderts konnten weitestgehend erhalten bleiben. In den letzten 26 Jahren hat sich die Kleinstadt zu einem Touristenmagnet entwickelt, allein im vergangenen Jahr kamen 1,3 Millionen Menschen.

800 Gebäude werden von der Regierung geschützt

Es gibt etwa 2000 traditionelle Gebäude in der Stadt, von denen 800 offiziell von der Regierung geschützt sind. Dazu gehören Fachwerkhäuser, Moscheen, Gasthäuser, türkische Badehäuser, Brunnen und Schreine. Zudem zählt der Basar aus dem Jahr 1661 mit seinen 48 Ständen zu den bekanntesten der Türkei.

Der Gouverneur von Karabük, Fuat Gürel, ist stolz, dass Safranbolu schon so lange auf der UNESCO-Liste steht. "Safranbolu gehört zu den historischen Städten, die nicht nur in der Türkei, sondern in der ganzen Welt bekannt sind. Auf der UNESCO-Liste zu stehen, ist eine große Ehre", sagt er.

(mb)

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