Elvira Öberg und Johanna Skottheim aus Schweden bei einer Trainingseinheit während der IBU Biathlon-Weltmeisterschaft MAGO / Bildbyran

Historisch schlecht: Biathleten erleben Sprint-Debakel

12.2.2021 21:20 Uhr

Nach dem historischen WM-Debakel suchte Biathlet Arnd Peiffer keine Ausreden. "Wenn wir nicht liefern, haben wir keine Argumente. Wir als Athleten müssen uns an die eigene Nase fassen", sagte der Olympiasieger nach dem desaströsen Auftritt des deutschen Quartetts. Während der vom Bayern Johannes Lukas betreute Schwede Martin Ponsiluoma im Sprint über die zehn Kilometer seinen ersten Weltmeistertitel bejubelte, mussten die deutschen Skijäger im slowenischen Pokljuka den nächsten Nackenschlag wegstecken. Peiffer auf Rang 36, Ex-Weltmeister Benedikt Doll auf Platz 39, Johannes Kühn als 45. und Erik Lesser als 66. - so schlecht waren die Deutschen bei einer WM noch nie. Noch schlimmer: Vor allem am Schießstand lief bei Peiffer & Co. nichts zusammen. Während Sieger Ponsiluoma und der zweitplatzierte Franzose Simon Desthieux fehlerfrei blieben, schossen die Deutschen insgesamt zwölf Fehler.

(dpa)

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