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Hilfe für Senioren in Supermärkten wegen Corona-Pandemie

18.3.2020 10:03 Uhr

Supermärkte in mehreren Ländern haben damit begonnen, die in der Corona-Krise besonders gefährdeten Senioren beim Einkaufen zu unterstützen. Seit Dienstag setzt das zum Beispiel der deutsche Discounter Lidl im britischen Nordirland um: Dort werden die Älteren zwischen 9 und 11 Uhr bevorzugt behandelt, unter anderem an einer Schnellkasse. Auch den Schwächeren müsse es ermöglicht werden, ihre Lebensmittel und Vorräte einzukaufen, teilte Lidl mit.

Die britische Supermarktkette Iceland bietet den über 65-Jährigen in Nordirland bereits ein Zeitfenster zwischen 8 und 9 Uhr an, in dem nur sie einkaufen dürfen. Das Angebot gilt in 27 Filialen.

Ähnlich ist das Bild in Norwegen: Ein Supermarkt-Inhaber in der Gemeinde Salangen war der Erste im Land, der Risikogruppen wie Älteren besondere Öffnungszeiten anbietet. Zwischen 7 und 9 Uhr am Morgen ist sein frisch gewienerter Laden nur dieser Kundengruppe vorbehalten. Gemeindemitarbeiter stehen vor der Ladentür und achten darauf, dass kein anderer das Geschäft betritt.

Vergleichbare Hilfsangebote gibt es bereits auch in Australien. Unter den Todesopfern der Pandemie sind besonders viele Senioren. Gerade sie sollen es daher meiden, sich in Menschenmengen auszuhalten.

(gi/dpa)

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