Symbolbild aus dem Sommer: imago images / Agencia EFE

Herbsturlaub: Deutschland bricht nach Teneriffa auf

9.11.2020 12:31 Uhr

Während die Bundesregierung an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, man möge doch zuhause bleiben, machen sich die Menschen an den Flughäfen auf nach Teneriffa auf den Kanaren. Schlangen standen vor den Countern, um in Düsseldorf in den Flieger zu steigen, meldet das bundesweite Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wollen dem Lockdown-light offensichtlich entkommen. Beliebtes Ziel: die Kanaren. Menschenschlagen standen am Airport Düsseldorf an den Schaltern, um die proppevollen Flieger auf die Kanaren zu besteigen. Grund: Die Reisewarnungen sind gefallen, die Kanaren sind aktuell kein Risikoland und noch muss man keinen negativen PCR-Test vorlegen, um in Teneriffa einzureisen. Sommer, Sonne, Sand und Meer, danach scheint es Deutschland zu dürsten. Etwas Normalität vor dem Jahresausklang einfangen. Schon bald könnte sich das allerdings ändern, denn die Kanaren planen demnächst, Reisende nur noch mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, ins Land zu lassen.

Befragte Reisende gaben dabei stets an, dass man sich den Resturlaub nehmen würde und sich im Ausland besser oder sicherer fühlen würde. Gerade Rentner machen sich auf den Weg und Menschen, die noch Resturlaub in die Waagschale werfen können. Große Teile der Reisenden sind aber die üblichen Langzeiturlauber, die den deutschen Schmuddelwinter in warmen Gefilden verbringen wollen. Und der Weg auf die Kanaren ist leicht, denn in der Woche sind es immer noch rund 25 Maschinen, die von deutschen Flughäfen in Richtung Kanaren abheben.

(ce)

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