Symbolbild: imago images/Eibner

Helfer schwebt immer noch in Lebensgefahr

15.10.2019 16:02 Uhr

Im österreichischen Wullowitz wurde am Montag ein Fluchtlingshelfer mit einem Messer anegriffen. Noch immer schwebt das 32-jährige Opfer in akuter Lebengefahr. Das teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 33-jährige tatverdächtige Afghane am Montag den Betreuer im Streit um einen Job angegriffen. Laut Zeugen wollte er dem Helfer die Kehle durchschneiden.

Afghane tötete auch Landwirt

Andere Asylbewerber versuchten, den 33-Jährigen zu bändigen, der riss sich aber los und stach dem Betreuer in die Brust. Bei seiner Flucht soll der Mann einen 63-jährigen Landwirt erstochen haben, um an dessen Auto zu kommen. Die Polizei fand die Leiche den Mannes zwei Stunden nach der Attacke in der Garage des Bauernhofs. Nach einer Großfahndung wurde der Tatverdächtige am Montagabend in Linz überwältigt und festgenommen. Die Behörden wollten am Nachmittag auf einer Pressekonferenz über weitere Einzelheiten informieren.

(an/dpa)

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