dpa

Hautfarbe darf im Fußball keine Rolle spielen

8.11.2019 20:20 Uhr

Rassismus ist im Fußball immer wieder ein Thema. Nun hat sich Daniel Thioune, Trainer vom Zweitligisten VfL Osnabrück, in einem Interview dazu geäußert. Thioune weiß als Sohn eines Vaters aus dem Senegal und einer Deutschen wovon er spricht. Für den Fußball sollte und darf es keinerlei Rolle mehr spielen, welche Hautfarbe ein Trainer hat, der an der Seitenlinie seinen Job verrichtet.

"Es sollte langsam selbstverständlich sein, dass jemand mit dunkler Hautfarbe an der Seitenlinie steht und eine Fußballmannschaft trainiert", sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten VfL Osnabrück in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Allerdings ist Thioune in seiner Karriere als Spieler und Trainer auch immer mal wieder mit Rassismus konfrontiert worden. In den meisten Fällen bleibt der Sohn eines Senegalesen und einer Deutschen in solchen Fällen aber ruhig, führt viele Beschimpfungen auf den Alkoholkonsum auf den Rängen zurück.

Alles lässt sich Thioune aber nicht bieten. "Wenn mich eine Provokation zu stark verletzt, mache ich schon den Mund auf", sagte der Trainer den beiden Stuttgarter Blättern vor dem Gastspiel des VfB Stuttgart in Osnabrück an diesem Samstag.

(ce/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.