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Hausverkäufe in der Türkei um über 20 Prozent gestiegen

15.7.2020 17:33 Uhr, von Andreas Neubrand

Nach Angaben des türkischen Instituts für Statistik (TÜIK) stiegen die Wohnungsverkäufe im Halbjahreszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 23,5 Prozent oder 118.973 Einheiten.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 197.772 neue Häuser verkauft. Die restlichen Häuser waren schon einmal bewohnt und gelten als Bestandsimmobilien.

Istanbul beliebteste Stadt

Mit 106.311 Häusern machte der Immobilienmarkt in Istanbul den Löwenanteil aus. Die Metropole wurde gefolgt von der Hauptstadt Ankara (69.078 Häuser) und dem Urlaubsparadies Izmir (39.331 Immobilien).

Im Juni stieg der Verkauf von Wohnungen um 109,7 Prozent auf 190.012 Einheiten. Davon waren 58.632 Einheiten neu und 131.380 gebrauchte.

Niedrigerer Zinssatz

Im Juni wurden die Zinssätze für Wohnungsbaudarlehn gesenkt. Um 0,64 Prozent für neue und um 0,74 Prozent für gebrauchte Häuser. Die Laufzeit wurde auf bis zu 15 Jahre verlängert.

Von Januar bis Juni wurden rund 14.262 Häuser von Ausländern gekauft, gegenüber 19.952 Einheiten im ersten Halbjahr 2019.

Iraner kaufen die meisten Wohnungen

Auch hier führt die Metropole Istanbul mit 6902 Immobilien, gefolgt von Antalya (2.708 Verkäufe) und der Hauptstadt Ankara (964 Verkäufe). Am beliebtesten waren türkische Immobilien bei Iranern, gefolgt von Chinesen, Aserbaidschanern und Russen. Im Juni 2020 kauften Ausländer rund 1664 Wohneinheiten gegenüber 2.689 im gleichen Zeitraum 2019.

Auch Finanzminister Berat Albayrak zeigte sich erfreut über den Erfolg, der durch die niedrigen Zinssätze ermöglicht wurde. So sagte er auf seinem Twitteraccount: "Der Immobiliensektor, der allein 250 Teilsektoren mobilisierte, profitierte durch den Effekt der kostengünstigen Unterstützung unserer öffentlichen Banken. Die Immobilienverkäufe stiegen im vergangenen Monat und erreichten die höchsten Juni-Zahlen in der Geschichte."

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