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Hauptbahnhof in Duisburg nach Krawallen zwischen Uerdinger und Rostocker Hooligans gesperrt

8.12.2018 18:03 Uhr

Ein Schwerverletzter nach Fanausschreitungen am Duisburger Hauptbahnhof - Zeilen, die eigentlich kein Fußballfan lesen möchte. Doch wieder einmal wussten sich Fanatiker aus Krefeld und Rostock sich nicht zu benehmen. Da war der 2:1-Sieg des KFC Uerdingen gegen Hansa Rostock nun noch eine Randnotiz.

Nach dem Fußball-Drittligaspiel zwischen dem KFC Uerdingen und Hansa Rostock (2:1) ist es zu schweren Krawallen bei der Abreise der Gäste-Anhänger am Duisburger Hauptbahnhof gekommen, der Zugverkehr musste eingestellt werden.Bei den Auseinandersetzungen am Hauptbahnhof in Duisburg gab es einen Schwerverletzten, teilte die Polizei mit. Die Duisburger Polizei entsandte eine Hundertschaft zur Unterstützung der Bundespolizei.

Krawalle schon vor Spielbeginn

Bereits vor Spielbeginn hatte es Auseinandersetzungen von 80 Rostocker und 80 Krefelder Fans gegeben. Zwei Busse mit Rostockern waren offenbar falsch abgebogen und im Eingangsbereich der Heimfans gelandet. Massiver Polizeieinsatz beendete die Krawalle, die Busse wurden zum Gästeeingang gebracht. Es gab mehrere Leichtverletzte, darunter zwei Polizisten. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen schweren Landfriedensbruchs sollten die Personalien der Beteiligten an der Schlägerei festgestellt werden.

Die etwa 60 Fahrgäste eines Busses waren damit nicht einverstanden. Sie mussten mit zum Polizeipräsidium, um dort die Identitäten festzustellen. Das nahmen etwa 300 Rostocker zum Anlass, das Stadion wieder zu verlassen. Vorher zündeten sie im Gästeblock noch Mülleimer in zwei Toiletten an.

(ce/afp)