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Harvey Weinstein der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig gesprochen

24.2.2020 17:57 Uhr

Ein Gericht in New York hat Harvey Weinstein der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung schuldig gesprochen.

Das Urteil der Geschworenen wurde am Montag im Gericht in New York verkündet. In zwei Anklagepunkten wegen wiederholter sexueller Angriffe wurde der 67-Jährige dagegen freigesprochen. Die Jury sprach Weinstein zudem lediglich der Vergewaltigung in einem minder schweren Fall schuldig, nicht der schweren Vergewaltigung.

Mindestens bis zum 11. März in Haft

Ex-Filmproduzent Harvey Weinstein muss bis zur Verkündung des Strafmaßes am 11. März in Haft. Das ordnete der New Yorker Richter James Burke am Montag an. Eine Jury hatte den 67-jährigen Weinstein zuvor der Vergewaltigung und der schwerer sexueller Nötigung schuldig gesprochen; darauf stehen fünf bis 25 Jahre Gefängnis.

Weinstein war in dem in New York geführten Prozess zur Last gelegt worden, 2006 einer Produktionsassistentin Oralsex aufgezwungen und 2013 eine Jungschauspielerin vergewaltigt zu haben. Weinstein weist alle Vorwürfe zurück und spricht von einvernehmlichen sexuellen Beziehungen.

Inzwischen haben mehr als 80 Frauen Weinstein sexuelle Vergehen vorgeworfen. Das Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den Gründer des Miramax-Filmstudios hatte im Herbst 2017 die weltweite #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Übergriffe und Gewalt ausgelöst.

Zuletzt aktualisiert : 24.2.2020, 19:02 Absatz eingefügt

(be/afp)

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