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Hansi Flick sucht nach einem Rechtsverteidiger

5.1.2020 17:37 Uhr

Für den FC Bayern München geht es nach der Winterpause in die entscheidende Phase: Wird es eine gute oder eine sehr gute Saison? In drei Wettbewerben ist der deutsche Rekordmeister noch vertreten und will Titel sammeln. Um diese Ziele zu erreichen, sieht Trainer Hansi Flick allerdings Handlungsbedarf beim Kader: Ein Rechtsverteidiger muss her. Das, so Flick, würde dem Kader mehr an Tiefe geben und die Optionen erhöhen.

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick sieht im Luxuskader des Rekordmeisters vor allem noch Bedarf auf der Position des Rechtsverteidigers. "Wir schauen, was wir im Kader noch machen können. Es ist in der Winterpause aber nicht so einfach. Ein Rechtsverteidiger ist wichtig. Das würde uns mehr Optionen bieten", sagte Flick zum Auftakt des Trainingslagers in Katar. Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte bereits vor dem Abflug Wintertransfers nicht ausgeschlossen. "Wir halten uns alle Optionen offen und schauen, wie das Trainingslager läuft, was der Trainer vielleicht noch braucht und werden dann entsprechend reagieren oder eben nicht", sagte Salihamidzic.

Kimmich und Pavard für andere Aufgaben vorgesehen

Als rechter Verteidiger hatten in der Hinrunde Joshua Kimmich oder Benjamin Pavard agiert. Kimmich soll auf Dauer jedoch im zentralen defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, Pavard gilt als Option für die Innenverteidigung. Die Bayern bereiten sich seit Samstag in Doha auf die Rückrunde vor. Sorgen bereitet Nationalspieler Serge Gnabry, der am Sonntag eine Laufeinheit abgebrochen hatte. "Er hat Achillessehnenprobleme. Wir müssen es sehr, sehr ernst nehmen und hoffen, dass er bald zurückkommt", sagte Flick.

Dafür feierte Lucas Hernandez rund zweieinhalb Monate nach seiner Sprunggelenks-Operation Ende Oktober seine Rückkehr auf den Platz. Der Weltmeister absolvierte erstmals Teile des Mannschaftstrainings. In Doha fehlen Torjäger Robert Lewandowski, Javi Martinez, Kingsley Coman und Niklas Süle. Sie blieben in München zur Reha. Flick wird die Bayern mindestens bis zum Saisonende trainieren. Seine Zukunft darüber hinaus sehe er "vollkommen relaxed", sagte der 54-Jährige am Sonntag: "Es macht mir Spaß für den FC Bayern arbeiten zu dürfen. Wir wollen guten Fußball spielen, dann müssen wir sehen, was kommt."

(ce/afp)

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