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Handelsministerin Pekcan: "Dienstleistungsbranche für Lieferketten von entscheidender Bedeutung"

17.5.2020 9:51 Uhr

Die Coronavirus-Krise hat laut Ruhsar Pekcan, der Handelsministerin der Türkei, deutlich gemacht, wie wichtig der Dienstleistungssektor ist, um die Nachhaltigkeit der Lieferketten zu gewährleisten. Sie hob insbesondere die Bedeutung des digitalen Handels dabei hervor, auch in Pandemie-Zeiten einen Warenfluss sicherzustellen.

"Ein freies, faires und offenes Handels- und Investitionsumfeld und ein regelbasiertes multilaterales Handelssystem mit der WTO im Zentrum sind von entscheidender Bedeutung, um die Auswirkungen von Covid-19-bezogenen Maßnahmen zu mildern", sagte Ruhsar Pekcan während einem virtuellen Treffen von Handels- und Investitionsministerien der G20-Staaten am späten Donnerstag. Das Treffen befasste sich mit Möglichkeiten, die Auswirkungen der Pandemie auf Handel und Investitionen zu mildern und eine solide Grundlage für die Erholung der Weltwirtschaft auf der Grundlage eines starken, nachhaltigen, ausgewogenen und integrativen Wachstums zu schaffen.

Pekcan wies auf die verheerenden Auswirkungen des Virus auf den internationalen Handel und die internationalen Investitionen hin und sagte, es habe die Bezirke gezwungen, innovative Ideen zu entwickeln und fügte hinzu, dass bewährte Verfahren aufgeführt werden sollten, um sie mit der Welt zu teilen. Pekcan betonte auch die erfolgreiche Umsetzung "kontaktfreier" Handelsmethoden an den türkischen Grenztoren seit Beginn der Pandemie, die darauf abzielen, den persönlichen Kontakt und damit das Risiko einer Krankheitsübertragung zu begrenzen.

Kontaktfreier Handel die Antwort auf Covid-19

"Wir haben an einigen unserer Grenzübergänge Pufferzonen eingerichtet, in denen der Austausch von Containern und Anhängern ohne menschliche Beteiligung erfolgt", sagte sie. Die Methode des "kontaktlosen Handels" stellte sicher, dass der Handelsfluss so effektiv wie möglich fortgesetzt wurde, betonte Pekcan. Sie sagte ferner, dass die Nachfrage nach Schienenverkehr in dieser Zeit ebenfalls gestiegen sei.

Auf dem G20-Treffen wurde ein Aktionsplan gebilligt, der kurz- und langfristige Maßnahmen zur Unterstützung des Welthandels und der Investitionen während des Ausbruchs von Covid-19 enthielt. Die kurzfristigen Reaktionen sollen die Auswirkungen vom Coronavirus abschwächen, während die langfristigen Maßnahmen die notwendigen Reformen der WTO und des multilateralen Handelssystems unterstützen, die Widerstandsfähigkeit der globalen Lieferketten stärken und die internationalen Investitionen stärken.

(ce)

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