imago images / Markus van Offern

Handelsbilanzdefizit der Türkei im März stark gestiegen

2.5.2020 18:13 Uhr

Das Außenhandelsdefizit der Türkei hat sich im März durch steigende Importe und fallende Zahlen bei den Exporten stark vergrößert. In absoluten Zahlen bewegt man sich in einem Rahmen von einer knappen Verdreifachung des Defizits.

Das Defizit ist von 1,73 Milliarden Euro im März des Vorjahres 2019 auf 4,86 Milliarden Euro im aktuellen März 2020 angestiegen, teilte das Statistikamt TurkStat am Donnerstag, dem 30. April, der Öffentlichkeit mit. Die Importe stiegen im März um 3,1 Prozent auf 16,95 Milliarden Euro, während die Exporte um 18 Prozent auf 12,08 Milliarden Euro sanken. Das bedeutet, dass die Exporte im Monat März 2020 noch rund 76,8 Prozent der Importe abdeckten, gegenüber 88,2 Prozent im Vorjahr 2019.

Der Ausbruch des Coronavirus Mitte März führte dazu, dass viele Hersteller die Produktion stoppten oder reduzierten, während die Importe weiter in das Land flossen. Das Handelsbilanzdefizit belief sich im ersten Quartal auf 11,63 Milliarden Euro und hat sich gegenüber 5,35 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 mehr als verdoppelt. Die Importe stiegen um 10 Prozent, während die Exporte um 4 Prozent zurückgingen, so das Institut.

(ce)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.