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Hamilton hält Formel 1 zu einfach für Doping

13.5.2019 10:40 Uhr

Laut Weltmeister Lewis Hamilton ist die Formel 1 körperlich nicht anstrengend genug, um zu dopen. Das Fahren sei zu einfach, als das sich das Doping lohnen würde. Das unterscheide die Formel 1 von körperlich extrem anstrengenden Sportarten wie Radsport oder Tennis.

"Die Autos sind nicht schwierig genug zu fahren. Es ist nicht anstrengend genug. Deshalb kann ja auch schon ein 18-Jähriger hier mithalten", sagte der Mercedes-Pilot nach seinem Sieg beim Großen Preis von Spanien in Barcelona. Da die körperliche Belastung für gut trainierte Rennfahrer nicht besonders hoch sei, bringe Sportbetrug mit illegalen Substanzen zur Leistungssteigerung nichts.

Zur Dopingprobe bestellt

Der aktuelle WM-Spitzenreiter wurde nach seinem dritten Saisonerfolg am Sonntag auf dem Circuit de Catalunya zur Dopingprobe bestellt. Dies ist aber kein häufiger Vorgang in der Königsklasse des Motorsports. Hamilton zufolge werde er höchstens dreimal pro Jahr auf Doping getestet, "es kann aber auch weniger sein".

Der Automobil-Weltverband FIA hat sich wie die meisten großen Sport-Organisationen dem Kodex der Welt-Anti-Doping-Agentur unterworfen. "Mit dem Gebrauch jedweder Substanz, die das Urteils- und Reaktionsvermögen verändern kann, könnte ein Fahrer sein Leben und das von anderen in Gefahr bringen", warnt die FIA auf ihrer Internetseite.

(be/dpa)

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