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Hambacher Forst: Laschet fordert Räumung

4.2.2019 14:09 Uhr

Da "keine unmittelbare Gefahr für den Hambacher Forst" bestehe, fordert der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Besetzer auf, den Wald zu räumen.

"Illegale Besetzungen sind nicht akzeptabel", sagte Laschet am Montag in Düsseldorf. Es werde dieses Jahr wegen der laufenden Gerichtsverfahren keine Rodungen im Hambacher Wald geben. Es bestehe also "keine unmittelbare Gefahr für den Wald".

"Es wäre wünschenswert, dass alle den Wald verlassen." Direkte Gespräche mit den Waldbesetzern schloss Laschet aus. "Es ist nicht Praxis der Landesregierung, mit Rechtsbrechern zu sprechen", sagte er.

Die Kohlekommission hatte in ihren Empfehlungen den Erhalt des Hambacher Forstes als "wünschenswert" bezeichnet. Das Waldstück am Tagebau Hambach ist nach jahrelangen Protesten zum Symbol der Anti-Kohle-Bewegung geworden. RWE will ihn für den Braunkohleabbau roden lassen, ein Gericht hatte das vorerst gestoppt.

(be/dpa)