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Hamann bleibt bei vernichtender Lewandowski-Kritik

9.2.2019 9:18 Uhr

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann unkt auch weiterhin über die schwierige Zukunft, die vor Bayern München liege. Oder dem Fußball insgesamt, denn anscheinend gibt es keine guten Stürmer mehr.

"Also ich bleibe da bei meinem Standpunkt, dass er nicht derselbe Spieler war in den letzten zwölf, achtzehn Monaten wie vorher", sagte der Ex-Bayern-Profi und Sky-Experte der Deutschen Presse-Agentur. Zwar habe er selbst über Lewandowski immer gesagt: "Für mich ist er die beste Neun der Welt". Seit geraumer Zeit sehe er das - trotz Torerfolgen - aber nicht mehr so wie früher.

"Eklatanter Mangel an Topstürmern"

Hamann empfiehlt seinem Ex-Verein, angesichts "einiger Baustellen" auch jene im Sturm nicht zu unterschätzen: "Lewandowski ist jetzt 30. Wie lange er seine Tore noch macht, weiß ich nicht." Es könne ein Problem für die Bayern sein, überhaupt einen Top-Stürmer zu finden. "Es gibt im Moment einen eklatanten Mangel an Topstürmern in Europa oder auf der Welt", sagte der 45-Jährige.

Mit Blick auf das kommende Champions League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool mit Hinspiel am 19. Februar (21 Uhr/Sky) rechnet Hamann, der in seiner Karriere für beide Vereine gespielt hat, den Bayern gute Chancen aus: "Ich glaube, dass die Bayern da ganz gute Möglichkeiten haben, in Liverpool zu bestehen." An der Offensive der Engländer übte der 45-Jährige Kritik: "Die stottert ein bisschen im Moment."

(be/dpa)

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