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Hagia Sophia meistbesuchtes Museum 2019

4.2.2020 17:49 Uhr

Auch im letzten Jahr war die Hagia Sophia wieder die meistbesuchte Touristenattraktion der Türkei, wie aus den Zahlen des Kultur- und Tourismusministeriums hervorgeht. Auf Platz zwei und drei folgen das Mevlana-Museum in Konya und die antike Stätte Hierapolis in Pamukkale.

3,72 Millionen Besucher zählte die byzantinische Kirche aus dem sechsten Jahrhundert, die im 15. Jahrhundert zu einer Moschee und 1935 zu einem Museum wurde.

Dicht auf die Hagia Sopha folgen das Mevlana-Museum in Konya mit 3,46 Millionen Besuchern sowie die antike Stadt Hierapolis, die an den legendären Pamukkale-Kalksinterterrassen liegt, mit 2,55 Millionen Besuchern. Auf dem vierten Platz liegt der Topkapi-Palast, der in Vorjahren meist in den Top Drei zu finden war, mit 2,36 Millionen Besuchern.

Die Hagia Sophia- das achte Weltwunder

Die Hagia Sophia hat eine mehr als turbulente Geschichte hinter sich: einst die mächtigste Kirche der Welt ist das Gebäude zwei Mal komplett abgebrannt und wiederaufgebaut. In ihrer letzten "Version" begeistert sie vor allem wegen ihrer prachtvollen Innenausstattung mit kunstvollen Mosaiken und edelstem Marmor ihre Besucher.

Das Mevlana-Museum

Das Mevlana-Museum in der zentralanatolischen Provinz Konya ist dem persischen Mystiker, Gelehrtem und persischsprachigen Dichter Dschalal ad-Din ar-Rumi, gewidmet. Dieser gilt als Gründer der Mevlevi-Derwischbruderschaft, die für ihre rituellen Tänze weit über die Grenzen Konyas hinweg bekannt sind.

Das Museum gilt heute als das Wahrzeichen Konyas und lockte 2019 insgesamt 3.454.155 Besucher an.

Selimiye Camii, Moschee neben dem Mevlana-Museum, Konya (Bild: imago images / imagesbroker)

Pamukkale und die antike Stadt Hierapolis

Auch die antike Stätte Hierapolis, die in der westtürkischen Provinz Denizli in direkter Nähe zu den Kalksinterterrassen von Pamukkale liegt, erfreut sich weiter größter Beliebtheit. 2.557.868 Besucher kamen 2019, um die ausgedehnte Nekropole und den "Eingang zur Unterwelt", die "Plutonium"-Höhle zu besuchen und sich im Anschluss in den warmen Thermalwassern Pamukkales zu entspannen.

Antiker Pool in Hierapolis, Pamukkale (Bild: imago images / Zuma Press)
(Berna Ehrhardt)

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