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Gute Beziehungen zwischen USA und Ägypten

9.4.2019 21:04 Uhr

Am Dienstag hat der amerikanische Präsident Donald Trump seinen ägyptischen Kollegen Abdel Fattah al-Sisi im Weißen Haus empfangen. Die beiden lobten die Beziehungen ihrer Länder. Äußerungen zu strittigen Themen, etwa Menschenrechtsfragen in Ägypten, gab es zunächst nicht.

Am Montag hatte sich bereits US-Außenminister Mike Pompeo in Washington mit Al-Sisi getroffen. Aus dem Außenministerium hieß es am Dienstag, Pompeo habe dem ägyptischen Präsidenten für dessen Engagement für Stabilität und Sicherheit in der Region gedankt.

Ägypten als Stabilitätsanker in der Region

Die beiden hätten auch über die Fälle von in Ägypten inhaftierten US-Amerikanern gesprochen. Menschenrechtsfragen wurden auch in der Stellungnahme des Außenministeriums nicht genannt.

Ägypten gilt für den Westen als Schlüsselland für die Stabilität in der Region. Unter Präsident Al-Sisi ist aber die Menschenrechtslage Beobachtern zufolge so schlecht wie niemals zuvor. Laut Menschenrechtlern sitzen Zehntausende politische Gefangene in Ägypten in Haft. Die Regierung Al-Sisis geht mit großer Härte gegen Kritiker vor und rechtfertigt ihre Politik mit angeblicher Terrorgefahr.

(an/dpa)