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Guardiola nach aberkanntem Siegtor frustriert

18.8.2019 10:04 Uhr

So richtig glücklich ist Man Citys Teammanager Pep Guardiola mit der Videobeweis-Regelung nicht. Man erkennen sie seinem Team Tore ab wie im Spitzenspiel gegen Tottenham Hotspur, mal werden grobe Fehler übersehen - das sorgt für Unmut bei Guardiola.

"Ich dachte, wir haben diese Situation in der vergangenen Saison in der Champions League hinter uns gelassen. Aber es war dasselbe. Der Schiedsrichter und der Videoassistent haben es aberkannt. Das ist zum zweiten Mal passiert. Es ist hart, aber so ist es nun mal", sagte Guardiola nach dem 2:2 (2:1).Der Brasilianer Gabriel Jesus traf in der Nachspielzeit zum vermeintlichen Sieg, das Tor wurde nach Studium der Bilder wegen Handspiels jedoch aberkannt. Im Viertelfinal-Rückspiel in der Königsklasse im April hatte Raheem Sterling ebenfalls in letzter Sekunde das vermeintliche 5:3 erzielt, das zum Weiterkommen gereicht hätte. Nach Hinweis durch den Videoassistenten entschied der Schiedsrichter jedoch auf Abseits,

Fehlende Konstanz beim Videobeweis?

City war raus. Guardiola beschwerte sich über eine fehlende Konstanz in den Entscheidungen und dachte dabei auch an den europäischen Supercup unter der Woche zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea. "Wir haben es am Mittwoch gesehen. Der Torwart, Adrian, stand beim Elfmeterschießen nicht auf der Linie", sagte der Spanier. Adrian hatte den entscheidenden Elfmeter von Tammy Abraham gehalten, stand dabei aber klar vor der Linie. Nach den neuen Regeln muss der Keeper im Moment der Ausführung eines Elfmeters aber mindestens einen Fuß auf der Linie haben. Der Videoassistent griff nicht ein. "Das müssen sie beheben", forderte Guardiola.

(be/afp)

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