dpa

Großveranstaltungen bleiben in Deutschland bis Ende Oktober verboten

17.6.2020 18:26 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie sollen Großveranstaltungen in Deutschland Berichten zufolge bis in den Herbst hinein verboten bleiben. Das gehe aus einer Vereinbarung von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzleichefs der Länder hervor, berichteten die Sender RTL und n-tv sowie "Spiegel Online" am Mittwoch.

Demnach sollten beispielsweise Volksfeste, Schützenfeste und Kirmes-Veranstaltungen bis mindestens Ende Oktober 2020 untersagt bleiben.

Verbot sogar bis Jahresende möglich

Bei der Vereinbarung handelt es sich laut "Spiegel Online" um eine Beschlussvorlage für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am Mittwochnachmittag. Alternativ zum Termin Ende Oktober werde darin auch eine Verlängerung bis Jahresende diskutiert.

Ausnahmen solle es geben, wenn bei bestimmten Veranstaltungen die Kontaktverfolgung und Einhaltung von Hygieneregelungen sichergestellt seien. Aktuell gilt das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August,

Regelbetrieb in Schulen nach Sommerferien

Laut dem Online-Portal sowie RTL und n-tv heißt es in dem Papier außerdem auch, in den Schulen solle nach den Sommerferien wieder der Regelbetrieb aufgenommen werden. Auch bei der Kinderbetreuung wolle man "zeitnah" wieder zurück zur Normalität, berichtet "Spiegel Online".

Ansonsten seien die Länder "weiterhin bestrebt", heißt es, "in eigener Verantwortung" Einschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen zurückzunehmen oder abzumildern. Die Bürger seien weiter angehalten, Kontakte zu beschränken, sich möglichst im Freien zu treffen sowie den Mindestabstand und die Hygieneregeln einzuhalten. Auch die Mundschutzpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen solle weiterhin gelten.

(bl/afp)

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