dpa

Großrazzia wegen Menschenhandel und Sozialbetrug

27.3.2019 10:41 Uhr

Mehr als 200 Ermittler haben am Mittwoch bei einer Razzia 13 Rechtsanwaltskanzleien und Wohnungen durchsucht. Unter anderem bestehe Verdacht auf Sozialbetrug und Menschenhandel.

Die Ermittlungen richten sich gegen eine polnischstämmige Großfamilie, wie die Beamten im niedersächsischen Lüneburg mitteilten. Betroffen waren demnach insgesamt 13 Objekte in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg.

In dem Fall geht es nach Angaben der Ermittler um den Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu Lasten von Versicherungen und Sozialkassen sowie Menschenhandel und Urkundenfälschung. Details zu den Vorwürfen wurden zunächst nicht genannt. Die Ermittlungen laufen demnach seit Monaten. Bei den Razzien sollten Beweismittel gesichert, Haftbefehle vollstreckt und Vermögen beschlagnahmt werden, hieß es.

(sis/afp/dpa)