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Griechenland: Einigung im Namensstreit mit Mazedonien

9.1.2019 15:15 Uhr

Im Namensstreit zwischen Athen und seinem Nachbarn Mazedonien sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gute Chancen auf eine Einigung. Die Beilegung des Streits sei eine historische Chance, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin mit.

Athen und Skopje hatten im Juni 2018 vereinbart, dass die bisherige Republik Mazedonien künftig Nord-Mazedonien heißen soll. Das Parlament in Skopje will bis zum 15. Januar darüber entscheiden, anschließend muss das griechische Parlament zustimmen. Nationalisten beider Staaten kritisieren den Beschluss. Athen besteht seit Jahrzehnten auf der Namensänderung, weil eine Provinz in Nordgriechenland ebenfalls den Namen Mazedonien trägt.

Die Bundeskanzlerin reist am Donnerstag nach Athen und trifft den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Am Freitag stehen ein Treffen mit Wirtschaftsvertretern und ein Termin mit Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos auf dem Programm.

(an/dpa)